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Moderne Gebäude - ein Leben in der Thermoskanne?
Gesundes Wohnen: So lüftet man richtig...

Rolf Rheinschmidt - Gesundheit und Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden

Foto Rolf Rheinschmidt
Rolf Rheinschmidt




Haan, Oktober 2009

Im Rahmen der zwingend notwendigen Bemühungen um Energieeinsparungen und CO2- Reduktion, werden Häuser in Deutschland bautechnisch in immer größerer Zahl wärmeisoliert.

Meist werden die Außenwände mit Dämmplatten abgedichtet und gleichzeitig moderne Thermopenfenster mit Rahmendichtungen eingebaut. Die Nutzer freuen sich über deutlich gesenkte Heizkosten, die Natur über geringere CO2- Emissionen. Doch die Gebäude werden dabei oft zu einer "energetischen Thermoskanne". Denn ein wichtiger Umstand gerät dabei meist in den Hintergrund: Die richtige Belüftung der Innenräume.

"Gebäude werden von Menschen bewohnt und benutzt, durch sie werden die unterschiedlichsten gas- oder staubförmigen Stoffe freigesetzt (Wasserdampf, Gerüche, Haushaltschemikalien, Zigarettenrauch, etc.). Diese "Belastungen" müssen aus raumlufthygienischer Sicht abgelüftet werden", so Rolf Rheinschmidt, Gründer des Institutes für Umwelt, Hygiene und Gesundheit mit Sitz in Haan bei Düsseldorf.

Im Gegensatz zu schädlichen Stoffen, wie Zigarettenrauch oder Haushaltschemikalien, ist Wasserdampf oder feuchte Luft für den Menschen in entsprechenden Mengen ein absolutes Muss, andernfalls trocknen die Schleimhäute aus und verlieren ihre Schutzfunktion. Hustenreiz und Brennen in den Augen sind die Folgen.

"Als sinnvolles Maß für Luftfeuchte in den vier Wänden wird ein Bereich zwischen 30-60 Prozent relative Feuchte angegeben, wobei eher 40-55 Prozent erstrebenswert sein sollten. Erhöhen sich die Werte auf mehr als 70 Prozent, fühlen sich dagegen Schimmelpilze wohl. Wände und anderen Oberflächen bestehen meist aus organischen Substanzen (Holz, Papier) und sind idealer Nährboden dafür.



Da die Gebäude in der kalten Jahreszeit beheizt sind, geht es dem Schimmel ziemlich gut: Es ist warm, feucht und für die Schimmelpilze gibt es genug zu fressen. Hinzu kommt, dass dort, wo Schimmelpilze sind, Staubmilben sich ebenfalls wohl fühlen. Sie ernähren sich auch vom Schimmel. Um dies zu verhindern, sollte der Überschuss an Wasserdampf regelmäßig abgelüftet werden", betont Rolf Rheinschmidt.

Der Tipp: Mindestens 3 mal täglich sollten Räume für 5-10 Minuten mit offenem Fenster (kein Kipp) gelüftet werden. Morgens, mittags und abends.

Wer auf technische Lösungen wie Lüftungsanlagen setzt, sollte dabei die Anschaffungskosten, den Energieaufwand und den notwendigen, aber leider oft vergessenen Wartungs- und Reinigungsaufwand bedenken.

Wird hier gespart, können sich diese Systeme schnell zur Keimschleuder entwickeln.

"Das richtige Lüften ist sicherlich vor allem für den bundesdeutschen Singlehaushalt eine besondere Herausforderung, aber auch viele Familien, in denen alle morgens das Haus verlassen. Trotz dieser Hinderungsgründe sollte versucht werden, hier eine Regelmäßigkeit zu erreichen.

Nebenbei werden auf diesem Wege nämlich auch die Vielzahl der anderen (Schad)Stoffe entfernt. Auch hier gibt es leider einen Pferdefuß: Wer an viel befahrenen Straßen wohnt, hat alleine schon aus Lärmgründen wenig Freue an offenen Fenstern.

Trotzdem ist Lüften angesagt, denn frische Luft verbessert vor allem eines, die Gesundheit und das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden", so Rolf Rheinschmidt.

Für diese Pressemitteilung verantwortlich:
Rolf Rheinschmidt - Gesundheit und Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden

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